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GdP-Jugend diskutiert mit Politikern: Kaufkraftausgleich für Hochpreisregionen

Im Rahmen ihrer Kampagne „Ihr braucht uns? Dann tut was! Her mit dem Ausgleich!“ traf sich die Junge Gruppe der GdP Bundespolizei mit Vertretern von CDU/CSU und SPD, um Gespräche über einen Kaufkraftausgleich für Kolleginnen und Kollegen in Hochpreisregionen zu sprechen. Der Jungen Gruppe ist dieses Thema ein besonderes Anliegen, schließlich sind insbesondere Dienst- und […]

Judith Hausknecht, Sven Hüber, MdB Dr. Reinhard Brandl, Christian Moog und Martin Friese.

Im Rahmen ihrer Kampagne „Ihr braucht uns? Dann tut was! Her mit dem Ausgleich!“ traf sich die Junge Gruppe der GdP Bundespolizei mit Vertretern von CDU/CSU und SPD, um Gespräche über einen Kaufkraftausgleich für Kolleginnen und Kollegen in Hochpreisregionen zu sprechen. Der Jungen Gruppe ist dieses Thema ein besonderes Anliegen, schließlich sind insbesondere Dienst- und BerufsanfängerInnen mit den Entgelt- bzw. Besoldungsgruppen E5, A6 und A7 durch die hohen Lebenshaltungskosten stark belastet.

Im Gespräch mit den Abgeordneten Dr. Reinhard Brandl (CSU), Uli Grötsch (SPD), Stephan Mayer (CSU) und Armin Schuster (CDU) wurden die Junge Gruppe-Vertreter Martin Friese und Christian Moog vom HPR-Vorsitzenden Sven Hüber sowie der stellv. Vorsitzenden des BPR, Judith Hausknecht unterstützt.

Allen vier Abgeordneten ist die Problematik des Zusammentreffens der hohen Lebenshaltungskosten und der vorhandenen und wachsenden bundespolizeilichen Aufgaben in bestimmte Regionen Deutschlands sehr bewusst und sehen diese mit Sorge. Man konnte somit direkt in einem konstruktiven Dialog einsteigen und sowohl Ursachen analysieren als auch mögliche Problemlösungen erörtern.

Friese und Moog wiesen vor allem auf die erheblichen finanziellen Belastungen von DienstanfängerInnen in Bundespolizei und Zoll hin, sowohl bei den BeamtInnen als auch insbesondere im Tarifbereich. Sie machten auch ihre Sorge um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Behörden im Wettstreit um qualifizierten Nachwuchs im öffentlichen Dienst deutlich. Im Wettbewerb mit anderen Behörden müssen Bundespolizei und Zoll ein attraktiver Arbeitgeber bleiben, dazu gehört auch den spezifischen Bedingungen an den Dienststellen Rechnung zu tragen.

Es wurde verdeutlicht, dass finanzielle Anreize diesen Dienststellen die nötige personelle Konstanz geben würde, um so im zweiten Schritt endlich bundesweit eine vernünftige Personalwirtschaft zu erreichen.

Im Ergebnis verständigte man sich auf eine weitere Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit. Die Bereitschaft seitens der Politik scheint gegeben. Wir bleiben weiter für euch am Ball!

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