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Arbeitszeit im Fokus

Schilff: Fremdbestimmung spielt entscheidende Rolle

Foto: GdP
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Berlin.

Unter dem Motto „# ZEIT ZU GESTALTEN – LEBEN_ARBEIT_ZUKUNFT“ diskutierten rund 500 Interessierte, Gewerkschaftsvertreter, Betriebsräte, Arbeitgeber, Sozialpartner und Politiker Mitte Januar auf einer zweitägigen Konferenz zur Arbeitszeit in den Berliner Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) dieses wichtige Zukunftsthema, und dass nicht nur unter dem Aspekt der zunehmenden Digitalisierung der Arbeit.

Mehr Hintergrund zur gemeinsam mit dem DGB veranstalteten Arbeitszeitkonferenz derFriedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, sowie der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann stellten zu Beginn der Fachtagung ihre Sichtweisen dar und skizzierten die bisher in ihren Häusern entwickelten Positionen.

Im Anschluss fand ein Streitgespräch zwischen zwei Betriebsräten und zwei Arbeitgebervertretern interessierte Zuhörer, bevor dann in vier Foren die Arbeitswelt und -zeit konkret diskutiert wurde.

In dem Forum „Moderne Arbeitszeiten und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit“ erläuterte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff praktische Probleme mit der persönlichen Gestaltung der Arbeitszeit in der Polizei. Dabei spiele die Fremdbestimmung eine entscheidende Rolle, so der GdP-Vize.

Schilff verwies weiterhin auf die GdP-Beschlusslagen sowie auf das GdP-Handout zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, welches notwendige Veränderungen in der Arbeitszeitgestaltung bei der Polizei einfordert.