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GdP Baden-Württemberg bekommt neues Gesicht

Eberdingen.

Der Landesdelegiertentag hat als das höchste Gremium der GdP in Baden-Württemberg in seiner Sitzungen am Dienstag einen neuen Geschäftsführenden Vorstand gewählt. Hans-Jürgen Kirstein ist in Kornwestheim zum neuen Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei gewählt worden.

Verantwortliche mit Problemen konfrontieren

Kirstein, der für die GdP seit vielen Jahren unter anderem für das Beamtenrecht zuständig ist, hat sich auf die Fahne geschrieben, die politischen Verantwortlichen mit den Problemen der Beschäftigten in der Polizei zu konfrontieren. „Derzeit hat man den Eindruck“, so Kirstein, „dass die Verantwortlichen in der Politik die hohen Belastungen unserer Kolleginnen und Kollegen nicht zur Kenntnis nehmen oder nehmen wollen. Derzeit ist nur noch die Evaluation der Polizeistrukturreform in aller Munde und wichtige Schritte, Personal von unnötigen Aufgaben zu entlasten, werden nicht erkannt.“

Als Beispiel nannte der neue Landesvorsitzende Kirstein das Zeiterfassungssystem (sog. ZZW), welches viel zu viel Personal bindet, welches an anderen Stellen dringend notwendig wäre. Aus den Reihen der Kolleginnen und Kollegen wird schon seit Einführung des Systems darüber Klage geführt und immer wieder der damit verbundene hohe Zeitaufwand bemängelt.

„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass wir als Polizei für sie da sind und nicht nur mit uns selbst beschäftigen müssen“, so Kirstein.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und möchte als neuer Vertreter der mitgliederstärksten Gewerkschaft der Polizei wichtige und zukunftsweisende Akzente setzen.“

Weiter bedankt sich Kirstein bei den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Mitgliedern des Geschäftsführenden Landesvorstandes für deren Engagement, sowie deren Einsatz für die Polizeibeschäftigten und wünscht Ihnen alles Gute für deren Neuausrichtung.