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Politische Gespräche: Treffen mit dem bayrischen Innenminister Herrmann

Der Vorsitzende der Direktionsgruppe Bayern, Andreas Roßkopf, traf sich zu einem Austausch mit dem bayerischen Innenminister, Joachim Herrmann, und dem Inspekteur der Bayerischen Polizei, Thomas Hampel. Beim Treffen wurde der Roßkopf von seinem Stellvertreter Wolfgang Strahberger und dem Nürnberger GdP-Vertreter Wolfgang Stolz begleitet. Andreas Roßkopf stellte dem Minister die GdP und den Bezirk Bundespolizei vor […]

Konstruktives Gespräch: Thomas Hampel, Andreas Roßkopf, Joachim Herrmann, Wolfgang Strahberger und Wolfgang Stolz.

Der Vorsitzende der Direktionsgruppe Bayern, Andreas Roßkopf, traf sich zu einem Austausch mit dem bayerischen Innenminister, Joachim Herrmann, und dem Inspekteur der Bayerischen Polizei, Thomas Hampel. Beim Treffen wurde der Roßkopf von seinem Stellvertreter Wolfgang Strahberger und dem Nürnberger GdP-Vertreter Wolfgang Stolz begleitet.

Andreas Roßkopf stellte dem Minister die GdP und den Bezirk Bundespolizei vor und erläuterte, dass über die Hälfte aller bei der Bundespolizei beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der GdP organisiert sind. Ausführlich legten die GdP-Kollegen unsere Forderungen aus dem Konsolidierungsprogramm dar.

Dabei gingen Roßkopf und Strahberger insbesondere auf die inakzeptable Personalsituation sowie das hohe Durchschnittsalter innerhalb der Bundespolizei ein. „Die Sicherheit des Bayerischen Schienenverkehrs und der Bahnhöfe ist kaum mehr gegeben. Bahnpolizeiinspektionen und vor allem die Reviere sind teilweise nicht mehr oder mit nur wenig Personal besetzt. An der bayerischen Ostgrenze können wir bald die Dienststellen zusperren“, so Strahberger.

Andreas Roßkopf machte jedoch deutlich, dass dies nicht nur in Bayern ein Problem sei, sondern in der gesamten Bundesrepublik: „In großen deutschen Ballungsräumen oder bei der Bundesbereitschaftspolizei ist die rote Linie bereits weit überschritten.“

Innenminister Herrmann und Andreas Rosskopf

Ein weiterer wichtiger Punkt des Treffens, war unsere GdP-Forderung, einen Kaufkraftausgleich für Hochpreisregionen zu schaffen. Roßkopf gab zu bedenken, dass Mitarbeiter der Bundespolizei mit der Besoldungsgruppe E3-E7 oder A7-A8 zum Beispiel in München kaum leben können. Hier bedarf es eines Kaufkraftausgleichs oder der Bezuschussung für bezahlbaren Wohnraum.

Der Innenminister bedankte sich für das offene und konstruktive Gespräch und äußerte seine klare Absicht für eine starke Bundespolizei auch in der Fläche. Er stehe für Sicherheit und konsequenter Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus. Hierzu gehöre auch eine starke, leistungsfähige und gut ausgerüstete Bundespolizei. Dafür wolle er sich einsetzen. Er lobte zudem ausdrücklich die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Bayerischen Landespolizei

Die GdP-Delegation bedankte sich für die Möglichkeit des persönlichen Austausches. Roßkopf bot an, dass der GdP-Bezirk Bundespolizei jederzeit für weitere Gespräche bereitstehe.

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