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GdP Hessen fordert umgehende 1:1 Übertragung
des Tarifergebnisses

Der neue Tarifvertrag Hessen wurde mit einem akzeptablen Ergebnis für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten am vergangenen Freitag von den Tarifvertragsparteien unterzeichnet. Nun erwarten die hessischen Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfänger die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung dieses Ergebnisses. Nach einer Nullrunde in 2015 und dem 1% Lohndiktat in 2016 (die verfassungsrechtliche Überprüfung dazu läuft) kann die Landesregierung nun zeigen, wie ernst sie es mit der Wertschätzung gegenüber den Beamtinnen und Beamten tatsächlich meint und die finanzielle Abkopplung gegenüber allen anderen Länderpolizeien und des Bundes endlich beenden.

Unsere Kolleginnen und Kollegen haben es mehr als verdient

Jegliche eventuellen Abstriche würden die angespannte Lage weiter verschlimmern. Über unsere Internet-Aktion „Ebe langts“ (noch immer auf der Homepage), ist die Landesregierung umfänglich über die Stimmungslage in der hessischen Polizei informiert. Der Regierungskoalition ist damit bekannt, welche unübersehbaren Spuren der hessische Alleingang bei der Besoldung in den vergangenen Jahren hinterlassen hat. Es besteht dringender Handlungsbedarf.
Die Haushaltssituation, die guten Konjunkturdaten, die niedrige Arbeitslosigkeit und die erfreulichen Steuerprognosen geben keinen Spielraum, um die hessischen Beamtinnen und Beamten weiter von der tariflichen Einkommensentwicklung abzukoppeln.

Die hessischen Polizistinnen und Polizisten, unsere Fach- und Verwaltungsbeamt/innen sowie die Versorgungsempfänger erwarten jetzt ein deutliches Zeichen und kein Taktieren mehr.

Wir fordern die zeitnahe Ankündigung und Umsetzung der 1:1- Übertragung des Tarifergebnisses.

Unsere Kolleginnen und Kollegen haben es mehr als verdient.