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Info-Grafiken

Wie hat sich die Kriminalstatistik entwickelt? Was bringt die partielle Aufhebung des Deckelungsbeschlusses? Und in welcher Polizeibehörde ist der Krankenstand am höchsten? Regelmäßig werden im Landesjournal NRW wichtige Daten und Fakten als Infografik veröffentlicht.

Für GdP-Gremien ist der Nachdruck frei, für alle Anderen nur nach vorheriger Anfrage in der Pressestelle.
 alt=Sprunghaft steigender Einstellungsbedarf

Sprunghaft steigender Einstellungsbedarf: Stellen von Polizeibeamten, die wegen Eintritts in den Ruhestand oder wegen vorzeitigem Ausscheidens aus dem Polizeiberuf neu besetzt werden müssen

Seit dem vergangenen Jahr bildet das Land 1100 statt 500 Polizeianwärterinnen und -anwärter aus. Die Verdopplung der Einstellungszahlen reicht jedoch nicht aus, um alle in den kommenden Jahren altersbedingt frei werdenden Stellen wieder besetzen zu können. 2011, wenn nach Ende des dreijährigen Bachelor-Studiums die ersten Anwärterinnen und Anwärter in den aktiven Polizeidienst kommen, liegt der Nachbesetzungsbedarf bereits bei 700 Polizisten. Bis 2020 steigt die Zahl der jedes Jahr frei werdenden Stellen auf 2000 Polizeibeamte an. (DP 11/2009)

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 alt=Verdrängte Kosten

Verdrängte Kosten: Personalausgaben für krankgeschriebene Polizisten in NRW (in Millionen Euro/Jahr)

160 Millionen Euro Personalausgaben muss das Land pro Jahr für Polizisten aufwenden, die krankgeschrieben sind. Kosten, die sich durch ein gezieltes Gesundheitsmanagementsystem deutlich reduzieren ließen. (DP 09/2009)

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 alt=Nicht nur Direkteinsteiger

Nicht nur Direkteinsteiger: Studienanfänger im September 2009 für den Bachelor-Studiengang Polizeivollzugsdienst in NRW

Am 1. September endet auch für die so genannten Aufsteiger die Phase der Diplom-Studiengänge. Neben den 1100 Direkteinsteigern, die sich durch ein Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW auf den Polizeiberuf vorbereiten, werden deshalb in diesem Jahr erstmals auch knapp 300 aktive Polizeibeamtinnen und -beamte, die sich für die Übernahme von Leitungsfunktionen qualifizieren wollen, ein Bachelor-Studium beginnen.

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 alt=Anschluss an die Einkommensentwicklung

Anschluss an die Einkommensentwicklung: Tariferhöhung 2009 bei der Polizei in NRW im Vergleich zu anderen Branchen (in Prozent)

2009 haben die Beschäftigten bei der Polizei erstmals wieder Anschluss an die Einkommensentwicklung in anderen Branchen gefunden. Das zeigt eine vom gewerkschaftsnahen WSI-Tarifarchiv vorgelegte Bilanz der bislang in diesem Jahr erzielten Tarifabschlüsse. Allerdings kann der Einkommenszuwachs 2009 die massiven Reallohnverluste der vergangenen Jahre nur zum Teil ausgleichen. Zudem werden die Einkommen der Landesbediensteten 2010 nur um 1,2 Prozent steigen. Auch die Beamten erhalten im Vorgriff auf die noch nicht beschlossene Anpassung der Dienstbezüge an den Tarifabschluss seit März höhere Einkommen. Allerdings will das Land trotz des gegenteiligen Versprechens von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Bezüge der Beamten geringer erhöhen als im Tarifbereich: Statt 40 Euro sollen Beamte lediglich 20 Euro/Monat als zusätzlichen Sockelbetrag erhalten. (DP 08/2009)

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 alt=Ende des Stillstands

Ende des Stillstands: Geplante Ausweitung der Planstellen für Leistungsfunktion im gehobenen Dienst

Nach einem Beschluss des Landeskabinetts sollen bis 2014 schrittweise 300 zusätzliche Stellen in der Besoldungsgruppe A 12 und 150 zusätzliche in der Besoldungsgruppe A 13 geschaffen werden. (DP 08/2009)

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 alt=Deutlich zu hoch

Deutlich zu hoch: Polizeibehörden mit mehr als 20 Prozent langfristig erkrankten Beschäftigten

In zwölf der 50 Polizeibehörden sind mehr als 20 Prozent der Beschäftigten langfristig erkrankt. Verantwortlich für den hohen Krankenstand ist neben dem in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Altersdurchschnitt der Beschäftigten vor allem das fehlende Gesundheitsmanagement bei der Polizei. (DP 07/2009)

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 alt=Zwei Drittel von Rechts

Zwei Drittel von Rechts: Fälle politisch motivierter Kriminalität (PMK) in NRW

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der politisch motivierten Straftaten in NRW um mehr als 50 Prozent gestiegen, von 2988 Straftaten 2004 auf 4668 Straftaten 2008. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf das rechte Spektrum. (DP 06/2009)

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 alt=Kontinuierlicher Anstieg

Kontinuierlicher Anstieg: Fälle politisch motivierter Gewaltkriminalität (PMK-Gewalt) in NRW

Auch im Bereich der politisch motivierten Gewaltkriminalität hat es in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg gegeben, von 214 (2004) auf 376 Straftaten (2008). Ein erheblicher Teil der Taten geht auf Rechts-Links-Konfrontationen zurück: 2008 wurden 70 Prozent der von Linken begangenen Gewaltkriminalität gegen Rechte verübt. Bei Gewaltkriminalität von Rechts entfielen 40 Prozent aller Straftaten auf Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner. (DP 06/2009)

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 alt=Dramatischer Anstieg

Dramatischer Anstieg: Gewaltsame Übergriffe auf Polizeibeamte in NRW 1999 – 2008

Sorge muss aus Sicht der GdP der erneute Anstieg der Gewalttaten gegenüber Polizeibeamten machen. Hinter der in der Statistik ausgewiesen Zahl der „Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte“ verbergen sich zwar nicht nur Übergriffe gegen Polizisten, sondern zum Beispiel auch Übergriffe auf Gerichtsvollzieher, die eine Wohnung räumen wollen, aber inzwischen gehören Gewalttätigkeiten gegenüber Polizisten in nahezu jeder Großstadt zum Alltag. (DP 05/2009)

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 alt=Überwiegend aus zweigeteilter Laufbahn

Überwiegend aus zweigeteilter Laufbahn: Geplante Beförderungen bei der Polizei NRW 2009

Von den 5873 Beförderungen, die 2009 bei der Polizei in Nordrhein- Westfalen geplant sind, entfallen 4367 auf die Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn, die übrigen 1506 Beförderungen ergeben sich aus der Nachbesetzung freiwerdender Stellen durch Zurruhesetzung der bisherigen Stelleninhaber. (DP 02/2009)

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 alt=Schlusslicht Deutschland

Schlusslicht Deutschland: Anteil der Personalkosten im öffentlichen Dienst am Bruttosozialprodukt 2007 (in Prozent)

In den vergangenen Jahren ist bei Bund, Ländern und Kommunen massiv Personal abgebaut worden – auch bei der Polizei. Gleichzeitig sind die Reallöhne der Beschäftigen im öffentlichen Dienstes deutlich gesunken. Die Folge: Inzwischen gibt der Staat in Deutschland noch nicht einmal sieben Prozent des Bruttosozialprodukts für Personalkosten aus. In der EU sind es 10,5 Prozent, in Dänemark 16,9 Prozent. (DP 01/2009)

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 alt=Mehr als ein Jahrzehnt Stillstand

Mehr als ein Jahrzehnt Stillstand: Stellenentwicklung im Bereich A 12 und A 13 bei der Polizei in NRW 1984 – 2009

Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Zahl der Führungsstellen im gehobenen Dienst trotz der Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn auf 4000 Stellen gede - ckelt. Die Folge: Immer mehr Polizeibeamtinnen und -beamte übernehmen Führungsfunktionen, ohne dafür entsprechend bezahlt zu werden. (DP 01/2009)

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 alt=Über 70 Prozent scheiden aus

Über 70 Prozent scheiden aus: Aus Altersgründen frei werdende Planstellen im höheren Dienst der Polizei in NRW 2009 - 2026

Im höheren Dienst müssen in den kommenden Jahren zahlreiche Führungsfunktionen neu besetzt werden. Von den 717 Polizeibeamten des höheren Dienstes scheiden in den kommenden anderthalb Jahrzehnten 524 Stelleninhaber altersbedingt aus. Die GdP fordert deshalb von der Landesregierung ein modernes Personalentwicklungskonzept, mit dem Polizeibe - amte, die in die frei werdenden Stellen nachrücken sollen, gezielt auf die Übernahme der neuen Aufgaben vorbereitet werden. (DP 12/2008)

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 alt=Andere bekommen deutlich mehr

Andere bekommen deutlich mehr: Weihnachtsgeld bei der Polizei im Vergleich zu anderen Branchen in NRW (in Prozent des Monatseinkommens)

Für die meisten Polizeibeamten gibt es Weihnachten lediglich 30 Prozent des normalen Monatsentgelts zusätzlich. Nur für die unteren Dienstgruppen bis A 8 gibt es etwas mehr. Bei den Tarifangestellten sinkt das Weihnachtsgeld ebenfalls mit der Entgeltgruppe. Ab Entgeltgruppe 12 gibt es lediglich 50 Prozent, ab der Gruppe 14 sogar nur 30 Prozent. In den meisten anderen Branchen erhalten die Beschäftigten deutlich mehr. (DP 12/2008)

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 alt=Bereits 40 Prozent wegen Fußball

Bereits 40 Prozent wegen Fußball: Länderübergreifende Einsätze der Bereitschaftspolizei 2005 - 2008

In den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der Fußballspiele, bei denen Polizeikräfte länderübergreifend eingesetzt werden müssen, nahezu explodiert: von 13 Fußball - spielen 2005 auf voraussichtlich 55 in diesem Jahr. (DP 11/2008)

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 alt=Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn

Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn: Planstellen für Polizeibeamte in NRW

Der Entwurf der Landesregierung für den Haushalt 2009 nimmt in der Finanzplanung bereits vorweg, was in der Realität in den kommenden Jahren noch umgesetzt werden muss: das Auslaufen des mittleren Dienstes zu Gunsten der zweigeteilten Laufbahn für Polizeibeamte bis 2011. (DP 10/2008)

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